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Aus Zuschauern Akteure machen

Hanno Hart und Gabriele Kob-Hart arbeiten seit 20 Jahren im Filmgeschäft. Er ist Kameramann und Filmemacher. Sie ist Drehbuchautorin und ausgebildete Schauspielerin. Eigentlich richtet sich ihr Tun immer an ein Publikum. In ihren künstlerischen  Interventionen drehen sie den Spieß um und machen - gegenläufig zur Gewohnheit - aus Zuschauern Akteure. Damit (er)finden sie eine neue Erzählform, die Fläche schafft und alle Beteiligten ungewohnt herausfordert. Hanno und Gabriele führen nicht Regie, sondern lassen – aus der Gruppe heraus – eine Geschichte entstehen. Eine Geschichte, die „eigen“ ist. Der Film stellt seine Macher ins Rampenlicht und hält ihnen unwillkürlich den Spiegel vor. Einen Spiegel, der uneben sein mag oder eine Art Zerrspiegel mit Wellen und Dellen – aber das wird ein Spaß und vielleicht auch eine Erkenntnis.

>> Alle Angebote von Hanno Hart und Gabriele Kob-Hart

Referenzen

Das sagen die Teilnehmer, Haus & Grund e.V.:  „Was das Reizvolle an diesem Format ist? Die Serie ermöglicht es den Mitarbeiterinnen auf spielerische Weise Konflikte im Unternehmen zu thematisieren und in der künstlerischen  Umsetzung filmisch zu zeigen. Durch die Produktion eines so gängigen Formats wie  Serie soll das Miteinander gefördert und die tägliche Arbeitswelt, wie auch die Kolleginnen, auf eine neue Art und Weise gesehen werden.“

>> Künstlerportrait Hanno Hart & Gabriele Kob-Hart

>> Bericht zur Intervention bei Haus & Grund e.V.

Das sagen die Künstler - im Gespräch mit Hanno Hart & Gabriele Kob

Was kann Kunst

Überraschen, Perspektive wechseln, Inneres nach Außen kehren, provozieren, gewohnte Denkmuster attackieren, gewohnte Bilder in neue Zusammenhänge stellen, Spaß machen, vitalisieren, Kraft geben.

Worum geht es euch bei der künstlerischen Arbeit in Unternehmen und Organisationen

Im Kern geht es darum, vom linearen zum kreativen Denken zu kommen. Das Gewohnte dadurch im neuen Zusammenhang zu betrachten und den frischen Blick zu genießen.

Welche Kompetenzen bringt ihr dafür mit

Unser filmisches und erzählerisches Können allein qualifiziert uns hier nicht. Wir wollen ja niemandem beibringen wie es geht, sondern durch den veränderten Blick etwas aus sich heraus entstehen lassen. Es muss nicht gut sein, denn dann gäbe es auch schlecht. Wir wollen das lineare Denken, Vergleichen und Bewerten bei Seite legen, damit etwas entsteht, das "eigen" ist. Wir bringen die kreative Kraft der Gruppe in Bewegung. Für die künstlerische Intervention ist genau das wesentlich: das kreative Denken, der kreative Prozess, der andere Blick und auch: sich trauen, etwas Neues zu tun. Nicht, was ich kann, ist für die künstlerische Intervention wichtig, sondern was ich bin. Das gilt für uns und für die Teilnehmer.

Warum macht ihr das

Weil die Konfrontation mit anderen, unbekannten Lebens- und Berufswelten Funken schlagen und ein kreatives Störfeuer erzeugen kann. Wir wollen gemeinsam Umleitungen im Kopf nehmen und schauen, was sich daraus ergibt. Uns ist es wichtig, auch uns selbst immer wieder neu zu erfinden. Manchmal weil wir wollen, manchmal weil wir müssen. Veränderung ist eine lebendige Kraft, der wir gerne nachgeben, weil sie uns beflügelt.

Was ist der Mehrwert einer künstlerischen Intervention

Es gibt keinen "Mehrwert". Es ist nicht das Ziel von künstlerischen Interventionen den Wert von irgendwas zu vermehren. Es ist ein Experiment. Ergebnisoffen. Sich einlassen, öffnen, sich selbst überraschen, ein Griff ins Ungewisse.

Die offiziellen Homepages Hanno Hart & Gabriele Kob