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Informationen für Kulturveranstalter und Institutionen

Im Rahmen eines Pilotprojektes im Kreis Rendsburg-Eckernförde erproben wir die "Kulturkennenlernkarte".

Das Pilotprojekt "Kulturkennenlernkarte" beabsichtigt, durch geeigenete Maßnahmen Sprech- und Höranlässe zu schaffen und die Teilhabevoraussetzungen zu verbessern, um damit eine kulturelle Integration zu fördern. Erreicht werden sollen dabei nicht nur Migrantinnen und Migranten, sondern gleichermaßen auch Menschen, die aus Schwellenangst Kulturangebote meiden.

Welche Ziele wollen wir erreichen?

 

  • Erreichen eines neuen Publikums, welches bisher mit Kulturveranstaltungen oder -institutionen nur wenig Erfahrung hat.
  • Verringerung der "Schwellenangst" durch kostenfreien Zugang und besondere auf die Zeilgruppe zugeschnittene Angebote, z.B. Schnuppernangebote, Einführungen in einfacher Sprache, kurze Führungen etc.
  • Kundenbindung durch ein mehrstufiges Kundenbindungsverfahren:
    1. niedrigschwellige standardisierte Feedback-Möglichkeit, z.B. durch social media (Instagram, Facebook, TikTok u.a.) auf der Projektseite und/oder den Seiten des Kulturanbieters
    2. vertiefende Feedback-Möglichkeiten durch Interviews, Audio- und Video-Aufnahmen sowie deren Kommunikation
  • Multiplikatorengewinnung durch Karteninhaber*innen durch die Publizierung des Feedbacks und regelmäßige Multiplikatoren-Veranstaltungen

Wer bekommt wie die Karte?

Die kostenlose Kulturkennenlernkarte wird zunächst bewusst in einer allgemeinen, d.h. nicht personalisierten Form ausgegeben, um keine Hürde für die Annahme zu setzen. Das Unterschriftenfeld kann, muss aber nicht ausgefüllt werden. Der Magnetstreifen ist nur simuliert, um die Wertigkeit der Karte zu erhöhen.

Für die Karte gibt es verschiedene Ausgabe-Verfahren:

  1. Ausgabe über die Kulturinstitutionen
    Jede beteiligte Kulturinstitution, jeder Veranstalter oder Projektpartner bekommt auf Wunsch Karten zur kostenfreien Ausgabe. Da sie an diesen Stellen aber nur Personen ausgehändigt bekommen können, die bereits in Kontakt sind, sind diese zur Weitergabe an Dritte gedacht und werden daher mit einer erläuternden Information versehen. Sie werden mit einer Klappkarte ausgegeben, die auf die ausgebende Kultureinrichtung individualisert werden kann. Bsp.: "Ihnen gefällt unsere Ausstellung (unser Haus/unser Angebot etc.)? Sie kennen jemanden, der uns noch nicht kennt und möchten ihm/ihr eine Freude machen? Dann laden wir Sie herzlich ein, die kostenlose Kulturkennenlernkarte zu verschenken."
  2. Ausgabe über Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
    Eine höhere Chance auf eine tatsächliche Nutzung der Kulturkennenlernkarte besteht bei einer persönlichen Übergabe mit Empfehlung durch eine vertrauenswürdige Person.
    Wir identifizieren für gewünschte Zielgruppen Vermittlerinnen und Vermittler und statten diese mit Kulturkennenlernkarten zur einzelnen Weitergabe oder zur Weitergabe an Gruppen aus.
  3. Ausgabe auf Wunsch
    Selbstverständlich können sich Interessierte bei allen Ausgabestellen und beim Projektträger eine Karte abholen/bestellen.

Welche Kooperationsformen gibt es?

 

Inhaberinnen und Inhaber der Kulturkennenlernkarte können sich auf der Seite www.kulturkennenlernkarte.de, auf der Facebook-Seite https://www.facebook.com/kulturkennenlernkarte oder über einen Newsletter über aktuelle Angebote informieren.

Wir informieren dort über

  1. allgemein kostenfreie Kulturangebote von Veranstaltern und Kultureinrichtungen im Kreisgebiet.
  2. spezielle Schnupperangebote, die durch die Veranstalter explizit für eine Kommunikation benannt werden.
  3. Aktionszeiträume für die kostenfreie Nutzung kostenpflichtiger Angebote.

Folgende Angebote machen wir den Kulturinstitutionen und Veranstaltern:

  1. Teilnahme am Projekt "Kulturkennenlernkarte"
  2. Hinweis auf die Teilnahme über die Projektseite, den Facebookauftritt, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
  3. Möglichkeit des Hinweises auf die Teilnahme durch einen Aufkleber für Eingangstür oder ein Display für den Eingangsbereich; Nutzung des Logos bei der eigenen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit etc.
  4. Ausgabe von Kulturkennenlernkarten an Besucherinnen und Besucher.
  5. Gemeinsame Identifikation von möglichen (Schnupper-)Angeboten und Bewerbung dieser Angebote.
  6. Übernahme von Eintrittspreisen etc. bei den Aktionszeiträumen für die Aktion "Das erste Mal".
  7. Unterstützung bei der Erstellung von Texten in leichter Sprache.
  8. Aufbereitung der Feedback-Beiträge der Nutzerinnen und Nutzer der Kulturkennenlernkarte für die eigene Öffentlichkeitsarbeit
  9. Bei Bedarf Teilnahme an Workshops zur kulturellen Integration

Informationen und Kontakt

Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an:

Guido Froese

guido.froese[at]nordkolleg.de

04331/1438-12