Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

(c) privat | (c) Sabine Bonné

Souverän und tiefenscharf nimmt Hendrik Rost in seinen Gedichten die Welt in den Blick und vergewissert sich der eigenen Rollen darin. Mit seinen Gedichten schärft er den Blick des Einzelnen; einen Blick für das Wesentliche im Kleinen und das Kleine im Wesentlichen. Sich seiner poetischen Mittel vollkommen bewusst, bringt er die Schönheit von Landschaften sowie die Brisanz der kleinen Dinge zum Sprechen. In »Liebesleben der Stimmen« [Wallstein, 2016] setzt er gekonnt Alltagssituationen und -gedanken in Szene, lässt Stimmen sprechen, die der Welt innewohnen und zeigt wie kunstvoll und innig die vielen Stimmen, die Welt und Literatur bevölkern, verbunden sind

Mirko Bonné, dessen Roman »Lichter als der Tag« auf der Longlist zum deutschen Buchpreis stand, widmet sich in seinen in »Traklpark« [Schöffling & Co, 2012] versammelten Gedichten mit existenziellem Ernst den Lebensfragen und der Erinnerung. Menschen in archetypischen Situationen, zwischen Scheitern und Neubeginn, wandern – gleich seinem lyrischen Alter Ego – durch die Landschaften mehrerer Kontinente. Reiseeindrücke, Lektüreerfahrungen, und Kindheitserinnerungen werden heraufbeschworen und mit poetischer Kraft zum Leben erweckt.

Gemeinsam übersetzten Mirko Bonné und Hendrik Rost Gedichte des niederländischen Lyrikers Rutger Kopland, die 2008 unter dem Titel »Dank sei den Dingen« im Hanser Verlag erschienen.