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Großeinsatz des Nordkollegs - Sehestedt singt

Den Menschen in Sehestedt ging es vor allem ums gemeinsam Musizieren – ob als Musical, als Band, als Chor – egal, Hauptsache Musik machen. Den Wunsch konnten wir ihnen erfüllen: mit Claudia Piehl von der Musical Academy Schleswig-Holstein am Nordkolleg gewann das Dorf eine energiegeladene Projektleiterin, die gleich beim ersten Treffen Butter bei die Fische machte. Wer will singen? Wer traut sich, ein Instrument zu spielen? Will jemand tanzen? Schnell war klar: Es gründete sich eine Band mit 5 Mitgliedern, die meisten davon kramten ihre Instrumente wieder aus der Abstellkammer hervor. Alle anderen, quer durch alle Generationen, fanden sich im Chor zusammen. Jetzt wird jede Woche einmal in der Dorf-Kirche geprobt.  Damit am 03.09. um 16.00 Uhr das große Konzert oberhalb des Markttreffs stattfinden kann, wird es nach den Sommerferien auch einen Probentag am Nordkolleg geben. »Die Band hat sich sogar über die Probentermine hinaus getroffen. Die freuen sich richtig, dass sie loslegen können«, fasst Claudia Piehl die Stimmung im Projekt zusammen. »Alle wollen auch einen Solo-Part haben. Das schockt!«


Talente tauschen – auch mit dem Nordkolleg

Bokel ist für seine Vielfältigkeit bekannt. Das Dorf in dem viele Kreative wohnen. Im Vergleich zu Sehestedt sah die Idee der Bokeler:inn entsprechend anders aus: Die zahlreichen Talente, die im Dorf zu finden sind, sollen zusammengeführt werden. So entstand die Idee, eine Talenttauschbörse zu organisieren. Jetzt bieten Bokeler:innen Workshops an, in denen sie Bokel zeigen, was sie können. Das Nordkolleg ist auch dabei: Der Comic–Künstler und Illustrator Tim Eckhorst kommt für einen Workshop nach Bokel. Talente aus dem Landestheater, der Musikschule und der Volkshochschule komplettieren die Talenttauschbörse. So vermischen sich lokale Talente mit den Talenten aus unseren Kultureinrichtungen – und in Bokel ist mal wieder richtig was los.


Wie schreibt man ein Drehbuch?

Wie vielfältig die Ideen der Dorfbewohner:innen sind, erkennt man am dritten Beispiel. Blumenthal, beheimatet ebenfalls viele Künstler:innen und verfolgt das Ziel, die Vielfalt sichtbar zu machen. Das Mittel der Wahl ist ein Kurzfilm, der alle vorstellt, die in Blumenthal schon Kulturarbeit leisten. Aber wie verknüpft man das? Wie kann man die Vorstellung von Kulturakteur:innen in eine Geschichte verpacken, die spannend und witzig ist, und den nötigen ernsthaften Charakter hat, um andere Blumenthaler für die Dorfgemeinschaft zu inspirieren? »Das können wir nicht«, wollten einige Blumenthaler bei dieser Herausforderung das Handtuch werfen. Das Nordkolleg hat die langjährige Partnerin Gabriele Kob von Hartfilm zu einer Schreibwerkstatt nach Blumenthal entsandt, wo sie das Schreiben des Drehbuchs in Gemeinschaftsarbeit unterstützt hat. Das Storyboard steht schon – jetzt sind wir auf die Dialoge gespannt.


KreisKultur hat noch zwei Jahre Förderperiode vor sich – viel Zeit, um auch mit anderen Orten auf Tuchfühlung zu gehen und herauszufinden: Welche Expertise kann das Team von KreisKultur den Menschen vor Ort an die Seite stellen, um sie bei ihren Projekten im Dorf zu begleiten? Welche Expertise benötigen Sie bei Ihrem nächsten Projekt?